Der Leitzins in der Schweiz wurde erhöht. Dies wirkt sich nicht nur auf die Schweizer Banken aus, sondern auch auf den Immobilienmarkt. Vor allem in den letzten Jahren hat der Immobilienmarkt in der Schweiz einen grossen Aufschwung erlebt. Natürlich ist dieser Aufschwung auch den tiefen Zinsen zu verdanken. Jedoch hat sich der Leitzins in der Schweiz nun drastisch erhöht. Gleichzeitig sinken die Preise für Immobilien in einigen Regionen der Schweiz. Doch wie hoch ist der Leitzins in der Schweiz genau und wie wirkt sich dieser auf die Immobilienbranche aus? Unsere Immobilienmakler der Lifewire AG können Ihnen zu diesem Thema stets aktuelle Informationen geben.

 

So kann sich der steigende Leitzins in der Schweiz auswirken

Vor allem in den letzten Jahren konnte sich die Immobilienbranche über niedrige Zinsen freuen. Schliesslich wurde der Kauf einer Immobilie durch die niedrigen Zinsen zum wahren Schnäppchen. Die Banken in der Schweiz leihen sich Geld bei der Schweizerischen Nationalbank. Sobald die Schweizerische Nationalbank für höhere Zinsen Geld an die Banken gibt, geben die Banken diese Zinskosten an ihre Kunden weiter. Die Zinsen für einen Kredit steigen. In Krisenzeiten, wie zum Beispiel die Corona-Krise wurde der Leitzins in der Schweiz dauerhaft gesenkt. Dies sollte die Wirtschaft in der Schweiz ein wenig stabilisieren. Durch die Niedrigzinsen in den letzten Jahren haben Anleger jedoch kein Geld mehr für ihr Erspartes bekommen. Im selben Moment wurden die Immobilienkredite äusserst günstig. Dementsprechend haben sich die Menschen nach Immobilien umgesehen, um so für ihre Zukunft vorzusorgen. Die Nachfrage nach hochwertigen Immobilien stieg immer weiter an und so auch die Immobilienpreise. Dadurch, dass der aktuelle Leitzins in der Schweiz wieder angehoben wurde, werden die Kredite vermutlich wieder teurer und die Preise für Immobilien sinken.

 

Leitzins in der Schweiz steigt – sinkt jetzt die Zahlungsbereitschaft?

Bereits Anfang des Jahres stieg der Leitzins in der Schweiz langsam an. Mittlerweile steigen nun auch die kurzfristigen Zinsen an. Wird nun die Nachfrage nach Immobilien sinken? Aufgrund der Entwicklung des Leitzinses in der Schweiz kann bei gleichem Budget nicht mehr gleich viel Geld aufgenommen werden. Dementsprechend ist das Budget für ein Eigenheim wesentlich geringer als vor der Erhöhung des Leitzinses. Selbst bei Renditeliegenschaften sinkt die Zahlungsbereitschaft. Schliesslich sind solche Objekte nur noch interessant, wenn die Investoren etwas an den Immobilien verdienen. Der Leitzins in der Schweiz ist gestiegen und das führt höchstwahrscheinlich dazu, dass sich weniger Menschen eine Immobilie leisten können. Da den Menschen nicht genügend Kapital zur Verfügung steht, wird auch die Nachfrage nach Kaufobjekten sinken. Da allerdings noch ein Nachfrageüberhang besteht, wird die Erhöhung des Leitzinses vor allem in der Anfangszeit noch kein Problem darstellen. Sollten die Eigentümer jedoch nach 10 bis 15 Jahren aus der Zinsbindung kommen und einen weiteren Kredit benötigen, wird es für sie sehr teuer. Schliesslich weiss niemand, wie hoch der Leitzins in der Schweiz noch steigen wird. Im schlimmsten Fall müssen die Eigentümer ihre Immobilie verkaufen, da sie sich den weiteren Kredit nicht mehr leisten können. Ist das der Fall, werden wieder viele Immobilien auf den Markt kommen. Da die Zinsen und die Kreditraten jedoch hoch sind, könnte dies auf eine fallende Nachfrage treffen. Demzufolge würde es wieder mehr Immobilien zu einem niedrigen Preis geben.

 

Leitzins Schweiz: Eigentumspreise steigen nicht mehr

Bis sich der Immobilienmarkt erholt hat, wird wohl noch einige Zeit vergehen. Bisher sieht es ganz danach aus, dass sich der Markt erst bei den Renditeliegenschaften erholen wird. Die Preise für Mehrfamilienhäuser haben sich nämlich ein wenig reduziert, während die Kosten für Eigenheime weiterhin ansteigen. Jedoch hat die Preissteigerung der Immobilien in einer Zeit stattgefunden, in der die Preise allgemein gestiegen sind. Schliesslich konnte in der letzten Zeit auch ein Anstieg bei den Konsumentenpreisen festgestellt werden. Noch ist der Immobilienmarkt sehr stabil. Dies liegt unter anderem daran, dass die Immobilienbranche allgemein eher träge auf Veränderungen reagiert. Hinzu kommt, dass die Nachfrage in der vergangenen Zeit viel höher war als das Angebot, sodass ein Rückgang aufseiten der Käufer kaum auffällt. Da der Leitzins in der Schweiz gestiegen ist, werden sich je nach Art und Region des Wohneigentums noch grosse Veränderungen bemerkbar machen. Die höchsten Wertverluste bei einer Immobilienbewertung werden wohl die Eigentümer von Eigenheimen in kleineren städtischen Gemeinden machen. Obwohl in ländlichen Gebieten auch ein Verlust entstehen wird, ist dieser noch lange nicht so hoch wie in kleineren städtischen Gemeinden. Wenn Sie in einer grossen Schweizer Stadt leben, müssen Sie sich keine Gedanken machen. In den Grossstädten ist nämlich weiterhin eine Preissteigerung zu erwarten und das, obwohl der Leitzins in der Schweiz gestiegen ist.

 

Diese Veränderungen sind durch den Leitzins in der Schweiz zu erwarten

Wird der Leitzins in der Schweiz verändert, gibt es immer wieder weitreichende Folgen. Schliesslich setzt die Schweizerische Nationalbank den Schweiz-Leitzins für das ganze Land fest. So wird die Zinspolitik direkt beeinflusst. Jedoch geben Experten Entwarnung, denn die aktuelle Inflation bewegt sich in der Schweiz auf einem geringen Niveau. Wichtig ist, dass die Inflation nicht höher wird. Da die Schweizerische Nationalbank in der Regel etwas zögerlicher auf die Umstände reagiert, ist in Bezug auf den Leitzins in der Schweiz wesentlich mehr Flexibilität zu erwarten. Allerdings sind weitere Zinserhöhungen auch in der nächsten Zeit nicht ausgeschlossen. Wenn Sie sich für dieses Thema interessieren und weitere Fakten zum Leitzins in der Schweiz benötigen, können Sie die Lifewire AG jederzeit kontaktieren.

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